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Schritt für Schritt zum Visionboard


Schritt für Schritt zum Visionboard Schritt für Schritt zum Visionboard

Visionen und Ziele sind ausschlaggebende Faktoren für den Erfolg Ihres Unternehmens. Ein Visionboard eignet sich als visuelles Werkzeug um gesetzte Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Vor allem bietet es aber das Potential eines strategisches Werkzeuges zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von Zielen. Darüber hinaus kann die Erstellung eines Visionboards eine hervorragende Team-Building-Maßnahmen sein.

Gründe für die Erstellung eines Visionboards

Ein Visionboard ist eine Collage aus Wörtern und Bildern und stellt damit Konzepte, Botschaften oder Ziele des Unternehmens visuell dar. Für das Unternehmen relevante Ziele werden also durch Bilder und Botschaften festgelegt, formuliert und diskutiert. Dadurch wird das Erkennen sinnvoller Priorisierung von Aufgaben innerhalb der Firma vereinfacht. Im Wesentlichen unterstützt das Board dabei, den Unternehmenserfolg zu sehen und ein klares Bild davon zu bekommen, wo Sie gerade steht und wohin Sie mit Ihrem Unternehmen wollen.

Eine Visualisierung kann auch die Grundlage für eine emotionale Verbindung zu Ihren Zielen bilden und diese bei sinnvoller Umsetzung sogar stärken. Durch die Übertragung der Unternehmensvision auf eine Collage kann die Motivation der Mitarbeiter diese Ziele zu erreichen gefördert und das Auffassungsvermögen einzelner Mitarbeiter unterstützt werden. Außerdem können konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Ziele vom Visionboard abgeleitet werden.

Visionboards in der Umsetzung

Wie Sie ein Visionboard erstellen

Laden Sie zur Mitarbeit ein! Das Visionboard kann als gemeinsames Projekt im Unternehmen dienen und Team, Management oder gesamte Belegschaft miteinbeziehen. 

Termin zur Formulierung von Strategie und Vision:

  • Geben Sie sich oder Ihrem Team mindestens eine Stunde Zeit.
  • Entscheiden Sie im Vorfeld: Wollen Sie übergeordnete Ziele darstellen, wichtige Unternehmenswerte veranschaulichen oder einen Change Process visualisieren?
  • Planung und Messbarkeit von Zielen: Legen Sie ein Ziel fest, welches sowohl relevant für ihr Team als auch messbar ist. So stellen Sie sicher, dass ihr Team sich voll auf den Prozess einlässt und können Fortschritte klar quantifizieren.

Termin zur Erstellung des Visionboards:

  • Sobald die Rahmenkriterien stehen, kann der kreative Prozess starten. Planen Sie hierfür 2 Stunden ein. 
  • Für Bilder gilt es eine positive, emotionale Reaktion auszulösen. Wörter, Zitate und Sätze sollten die Wirkung der Bilder bekräftigen und klare Botschaften vermitteln. So wird sichergestellt, dass sich für alle Beteiligten ein Sinn daraus ergibt und die Identifikation mit den Zielen oder Ideen erleichtert wird.
  • Aufgeschlossenheit: Ein kreatives Kunstprojekt zum Ausschneiden und Aufkleben kann gerade in einem Businessumfeld albern erscheinen. Erkennen Sie dies an und ermutigen Sie die Teilnehmer offen zu sein, Spaß zu haben und sich auf den Prozess einzulassen.
  • Reflexion: Rechnen Sie genug Zeit für den Ideenaustausch ein. Jeder Teilnehmer sollte seinen Input geben und die formulierten Botschaften verstehen.

So holen Sie das Beste aus Ihrem Visionboard heraus

Das Board sollte an einem Ort zu finden sein, an dem es gut für alle sichtbar ist, und dazu einladen, dass man es sich in Ruhe anschauen kann. So wird ein Rahmen dafür geschaffen die Bilder und Ideen erneut auf sich wirken zu lassen. Machen Sie auch selbst immer wieder den Test und lassen Sie das Board in Ruhe auf sich wirken. Visualisieren Sie dabei das Unternehmen sowie die Mitarbeiter und wie die angestrebten Ziele und Ideen umgesetzt werden. Achten Sie darauf, welche Emotionen dies bei Ihnen auslöst. So lässt sich gegebenenfalls bereits erkennen, an welchen Stellen nachjustiert werden könnte. Oder aber es zeigt, dass die Teams on track sind.

Was Sie zur Erstellung des Boards benötigen

Was die Vorgehensweise angeht, so verwenden Sie ein Holzbrett, Karton oder eine andere feste Unterlage. Die Unterlage wird liegend mit den ausgeschnittenen oder ausgedruckten Slogans und Wörtern beklebt. Im besten Fall haben die Teilnehmer an der Erstellung Spaß und werden so in ihrer Kreativität gefördert!

MaterialienFür welchen Zweck
SchereZum Ausschneiden von Fotos, Worten, einzelnen Buchstaben und Botschaften, die mit der Vision zu tun haben.
ZeitschriftenHier am besten Wirtschaftszeitschriften, Reisemagazine und hochwertige Zeitungen verwenden. Bilder, Worte und Buchstaben werden ausgeschnitten.
KlebstoffEs werden Klebstoff und wahlweise Klebeband verwendet, um die Zeitungsausschnitte aufzukleben.
Textmarker und BuntstifteZum Aufschreiben von Botschaften, Unternehmenswerten und -zielen werden gut sichtbare Stifte und Textmarker verwendet. 
DruckerSie können die Motive und Schriften auch am Computer auf Wirtschaftsseiten, Reiseseiten und bei anderen Internet-Quellen heraussuchen und auf gutem Papier ausdrucken.
Karton, Plakat oder HolzDieses Stück stellt die Basis des Vision-Boards dar. Hier wird alles aufgeklebt oder angepinnt. 
Virtuelles VisionboardNatürlich ist es auch möglich ein virtuelles Vision-Board zu erstellen. Allerdings stellt diese Variante nicht unbedingt eine Team-Building-Maßnahme dar. Ideal ist hierfür beispielsweise das Programm Canva.

Konkrete Unternehmensziele für Ihr Visionboard 

Ziele können quantifizierbar sein, z. B. könnte eine Umsatzsteigerung um 10 % anvisiert werden. Ein weiteres Beispiel könnte die Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche sein. Darüber hinaus ist die soziale Kompetenz im täglichen Umgang miteinander ein Thema, wodurch die Zusammenarbeit enorm erleichtert werden kann. Gerade im Management sind heutzutage Softskills gefragt. Dementsprechend könnte ein weiteres Ziel sein regelmäßige Mitarbeiterbefragungen einzuführen. Somit kann dem Management, aber auch der Belegschaft, direktes Feedback angeboten werden. Eine andere Möglichkeit liegt in der Weiterentwicklung der Belegschaft, um mit Blick auf den steigenden Fachkräftemangel für kommende Herausforderungen vorbereitet zu sein. Dies kann in Form von Upskilling Initiativen geschehen.

Sich Ziele zu setzen und Business-Strategien zu entwickeln ist enorm wichtig für Unternehmen. Allerdings gibt es ein Thema, was heutzutage in Firmen unter Sicherheitsaspekten immer präsenter wird. Dabei handelt es sich um das “anonyme Hinweisgebersystem”, auch als sogenanntes Whistleblower-System bezeichnet. Digitale, interne Hinweisgebersysteme gewinnen immer mehr an Beliebtheit, denn sie schützen Unternehmen vor Fehlverhalten und somit vor potentiellen wirtschaftlichen Folgeschäden. Erfahren Sie alles über das zertifizierte Whistleblowing-System und wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann.