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Schritt für Schritt zur erfolgreichen Lernkultur


Erfolgreiches Umsetzen einer Lernkultur

Die Unternehmens- und damit einhergehende Lernkultur spielt die wohl wichtigste Rolle, wenn es um das Thema Employer Branding geht. Und das sollte zu Recht zunehmend im Fokus der Arbeitgeber stehen. Denn gute Mitarbeiter zu finden gestaltet sich im War for Talents immer schwieriger. Die digitale Transformation hat durch Corona nochmal eine ganz neues Ausmaß bekommen und macht den allgegenwärtigen Fachkräftemangel zu einem Arbeitskräftemangel. Dementsprechend schauen wir uns mittlerweile vielmehr in einem Arbeitnehmermarkt um, als noch vor ein paar Jahren in dem klassischen Arbeitgebermarkt. Und hier kommt das Employer Branding ins Spiel. Teil davon ist eine gesunde Lernkultur in Form von Upskilling, durch die gute Talente gewonnen und high Performer gebunden werden können. Wie die Umsetzung hin zu einer erfolgreichen Lernkultur aussehen kann?

Positive Lernkultur – so wird’s gemacht

Zunächst mal heißt es sich klar zu machen, dass es nicht um ein Lernen in ausgewählten Situationen handelt. Vielmehr sollten Mitarbeiter:innen eine grundlegende Orientierung dazu erhalten, wo das Lernpotenzial in der derzeitigen Rolle liegt und wohin die Reise gehen kann. Um hier mit der richtigen Motivation an die Sache heranzugehen, braucht es Ziele, Ressourcen und die Unterstützung der Vorgesetzten.

  1. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter:innen dabei zwei bis drei Skills herauszustellen, die sowohl für die derzeitige Rolle als auch zukünftige Positionen wichtig sind. Das motiviert zum Lernen und schafft eine Perspektive.
  2. Lassen Sie alle Mitarbeitenden sowohl kurz- als auch langfristige Ziele dokumentieren. Der Fokus liegt hier auf operativer Ebene und der Entwicklung der vorher definierten Skills. So sorgen Sie für Struktur in der Karriereplanung Ihrer Mitarbeiter:innen.
  3. Stellen Sie sicher, dass von überall aus und jederzeit gelernt werden kann. Heißt: Lernmöglichkeiten digital zugängig machen und Tools nutzen, die Inklusion gewährleisten.
  4. Fördern Sie den Austausch zwischen Kolleg:innen und damit das Lernen voneinander. Das vereint verschiedene Perspektiven und stärkt so auch die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.
  5. Investieren Sie in nutzerorientierte Technologien, die das Lernen attraktiv macht.
  6. Trainieren Sie Ihre Führungskräfte dahingehend, mit ihren jeweiligen Mitarbeiter:innen regelmäßige Entwicklungsgespräche zu führen. Das beinhaltet die Erstellung von umsetzbaren Entwicklungsplänen mit Fokus auf vorhandene und zukünftige Skills.

Angebot von praktischen Lernmöglichkeiten

Soweit die Theorie. Darüber hinaus setzt eine erfolgreiche Lernkultur natürlich hochwertige Lerninhalte voraus. Und einen einfachen Zugang zu besagten Lernmöglichkeiten. Eine positive Lernkultur ist in den allermeisten Fällen hoch selbstorganisiert. Sprich, Mitarbeiter:innen finden neue Lerninhalte auf eigene Faust und kommen damit auf Sie zu. Viel besser ist es aber dem vorzugreifen. Das lässt sich beispielsweise durch Bereitstellen von einem reibungslosen technischen Umfeld erreichen. Mitarbeitenden haben dadurch eine klare Vorstellung davon, wie sie weiterhin an benötigten Input kommen und sich entsprechend strukturiert und ohne unnötige Störfaktoren weiterbilden können.

Ein regelmäßiges Angebot von Workshops oder ähnlichen Formaten kommt dem Wissensdurst Ihrer Mitarbeiter:innen weiter entgegen. Hier darf es sich auch gern um interaktive Szenarien handeln, bei denen verschiedene Mitarbeiter:innen tiefgreifende Kenntnisse aus Ihrem Hoheitsgebiet miteinander teilen. Das gibt dem vermittelten Wissen Nachhaltigkeit und fördert den kollaborativen Ansatz innerhalb der Belegschaft. Um diesem Ansatz mehr Raum zu geben, lohnt es sich Mitarbeiter:innen regelmäßig dazu zu ermutigen über ihre Skills zu sprechen. Verschiedenen Tools und Prozesse können hier unterstützend wirken.

Außerdem macht es Sinn beispielsweise quartalsweise ein Meeting zu dem Thema zu haben. Hier können Teamleistungen und neue Lernabschlüsse gefeiert werden. Zum Thema Teamleistungen: um praxisnahes Lernen zu unterstützen, sollten Teammitglieder sich möglichst flexibel aushelfen können. Wenn Mitarbeitende auch außerhalb Ihrer Kernkompetenzen zu fordern bringt nicht nur spannende Herausforderungen mit sich, sondern fördert auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Verständnis füreinander.

Weiterentwicklung durch regelmäßiges Feedback

Durch eine kontinuierliche Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen bekommen Mitarbeiter:innen die Möglichkeit ihre Entwicklung regelmäßig unter die Lupe zu nehmen. Dafür muss natürlich eine psychologische Sicherheit im Unternehmen etabliert sein, die das Einholen aber auch Geben von Feedback begrüßt. Außerdem sollte das ausgewählte Tool spielerisch zu bedienen und leicht in den Alltag integrierbar sein. Eine gute Möglichkeit mit Abbildung verschiedenster Feedback Möglichkeiten bildet das Tool Loopnow.

Außerdem wichtig: Individualisierbare Dashboards, auf denen die jeweilige Entwicklungskurve festgehalten wird. Das spornt nicht nur intrinsisch an, sondern ermöglicht auch das Einführen von Anreizsystemen. Das kann sich beispielsweise in klar kommunizierten Entwicklungsmöglichkeiten auf Grundlage von solchen Entwicklungsdaten äußern. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass Sie eine klare Idee von den unternehmensinternen Fähigkeiten haben.

Sichtbarkeit interner Karrieremöglichkeiten

Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeiter:innen praxisnahes Lernen. Ein Intranet könnte beispielsweise regelmäßig neue Weiterentwicklungsmöglichkeiten in Form von einem Marktplatz oder ähnlichem auflisten. Hier können Mitarbeitende dann ihre jeweilig erlernten Fähigkeiten in der Praxis vertiefen und ausbauen. Außerdem lohnt es sich über die Einführung eines Mentorprogrammes nachzudenken. Hier werden Mitarbeiter:innen innerhalb des Unternehmens zueinander gebracht, um sich Rat zu holen oder gegenseitig Orientierung zu bieten.

Photo by Brooke Cagle on Unsplash